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Träume und Pläne

 

 

Wenn ich viel schreibe, träume ich viel. Am nächsten Morgen schreibe ich meine Träume in meinen Morgenseiten auf.

Vor ein paar Tagen habe ich beschlossen, meine Träume aus allen Notizbüchern  in einem Traumtagebuch zu sammeln.

Entschieden habe ich mich für dieses hier:

Ich glaube zwar nicht an den ganzen esoterischen Rattenschwanz, der Träumen und Traumtagebüchern bisweilen anhaftet, aber ich will wissen, ob es Themen und Personen gibt, die immer wieder auftauchen. Außerdem nutze ich Träume gerne als Inspirationsquelle.

Das Motiv ist viellecht ein bisschen kitschig, aber ich finde, es passt. Ich habe beschlossen, mit meinem ersten Morgenseitenbuch und dem Tagebuch aus dieser Zeit anzufangen und habe deshalb Post-Its an die entsprechenden Stellen geklebt.

Dabei sind mir viele, viele schöne Stellen aufgefallen, die ich schon vergessen hatte, kluge Gedanken, überbordende Freude und großer Enthusiamus.

Heute regnet es leise, die Vögel singen und es ist friedlich … Ich trinke Kamillentee gegen die leichten Halsschmerzen und das Naselaufen und werde gleich die ersten Eintragungen machen.

Und dann werde ich heute „Nikodemus Bär“ überarbeiten – dessen Geschichte möchte ich nämlich dieses Jahr bei einem Literaturagenten unterbringen. 😀

 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!
Eure Julia

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Neuer „Stash“ – und Blogaward!

Hallo alle zusammen!

Eigentlich war dieser Blogeintrag ja schon für letzten Samstag geplant, aber dann hat mich das Wochenende so aus der Bahn geworfen, dass ich nicht dazu gekommen bin, bzw. keinen Kopf dafür hatte … Ja nun.

Zuerst einmal wollte ich ein paar Bilder zeigen, nämlich von meinem aktuellen Tagebuch und dann von zwei neuen Notizbüchern, die ich mir gekauft habe … Vielleicht ist das für den einen oder die andere ganz interessant. Ich mag sowas nämlich immer sehr gerne.

Das hier ist mein aktuelles Tagebuch. Eigentlich müsste es „Frankenstein-Tagebuch“ Weiterlesen

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17 Jahre ich

Als ich vor zwei, drei Wochen wieder damit begann, richtig viel zu schreiben, kam es einem kleinen Schock gleich, als ich begriff, dass ich seit 17 Jahren Tagebuch schreibe.

Natürlich weiß ich, wie viele Notizbücher Weiterlesen

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„Sie schreiben aber klein!“

Letzte Woche hat ein Mitarbeiter einer anderen Firma, die momentan bei uns beschäftigt ist, meine Schrift kommentiert, als er was an meinem Schreibtisch machen musste und meine Notizzettel sah.

„Na, SIE ham aber ’ne kleine Schrift!“

„Ich weiß“, habe ich geantwortet, und bin meine Wasserflasche wegbringen gegangen.

Mich stört das. Seit ich denken kann meinen alle möglichen Leute, meine Handschrift kommentieren zu müssen, und immer heißt es: „Boah, schreibst du klein!“

Was soll das? Ich käme niemals auf die Idee, auf einen handgeschriebenen Notizzettel zu schauen und dann Sachen zu sagen wie: „SO schreibst du? Das kann doch niemand lesen!“, oder: „Na, für jemanden, der schon so lange aus der Grundschule raus ist wie du, ist das aber ganz schön krakelig …“

Ich mag meine Handschrift, ich liebe sie. Ich schreibe so viel mit der Hand, fülle Seite um Seite meiner Tagebücher, Morgenseitenbücher. Ich schreibe Gebete auf, Geschichten, Gedichte, Träume und Phantasien, ich zupfe mir farbige Gedanken aus meinem Kopf und mische sie in das Alltagsgrau.

Ich ersinne Charaktere, erfinde Personen und phantastische kleine Geschöpfe, die vor Persönlichkeit so sehr strotzen, dass sie fast von selbst aus den Seiten hervorklettern, sich zwischen den Zeilen erheben. Ich liebe meine Handschrift. Sie ist persönlich und wunderschön.

Diejenigen, die nur die „winzige Größe“ bemängeln, sehen die winzigen Bögen und Schnörkel nicht, aus denen sie besteht. Sie sehen nicht, wie hübsch die einzelnen Buchstaben sind, jeder einzigartig, einander ähnlich und doch nicht gleich. Dass es einen Unterschied macht, ob ein „h“, ein „m“ oder ein „n“ am Wortende steht ~ oder mittendrin. Dass ich keine geraden Gedankenstriche mache, sondern kleine Schlängel. Die kleinen Schnörkel beim „A“, beim „z“ und beim „h“. Für all das sind sie blind.

Es ist eben wie sonst im Leben auch: Die Leute sehen nicht richtig hin und schauen nur oberflächlich.

Aus meinem Tagebuch

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Fledermaus-Benni und Maja

Sooo … Nach einer einjährigen Abstinenz melde ich mich auch mal wieder zurück!

Hallo alle zusammen. 😀

Im letzten Jahr bin ich nicht viel zum kreativen Schreiben gekommen – es standen einfach zu viele letzte Hausarbeiten an, ganz zu schweigen von meiner Abschlussarbeit. Weil ich den so entstehenden Druck nicht noch vergrößern wollte, habe ich mich entschlossen, eine längere Blogpause einzulegen. Die Abschlussarbeit ist übrigens mittlerweile seit Ende September abgegeben und somit werde ich wohl dieses Jahr (falls nicht noch irgendetwas dazwischenkommt) mit meinem Studium fertig. 😀

Weil die Studienzeit so schön war (das war sie tatsächlich!), habe ich beschlossen, noch ein bisschen was dranzuhängen und beginne denn nun in Kürze meine Promotion. Ich freue mich wahnsinnig darauf, das Thema (im Fach Kirchengeschichte) ist spannend, es gibt kaum jemanden, der sich in den letzten fünfzig Jahren damit auseinandergesetzt hat und somit habe ich viel Platz, um meine eigenen Gedanken zum Thema ausbreiten und halbwegs ungestört forschen zu können, ohne dass man sich durch ganze Bibliotheken voller bereits vorhandener Sekundärliteratur schlagen muss.

Geschrieben habe ich im letzten Jahr natürlich trotzdem: Morgenseiten, Tagebuch (natürlich!), Blogeinträge für ein anderes großes Hobby, das mittlerweile viel Zeit einnimmt und Gebete, die ich, anstatt sie abends »nur« zu sprechen, aufsschreibe. Ansonsten war es ziemlich still, eine Anthologie ist jetzt allerdings doch noch erschienen – mehr dazu aber in einem späteren Blogeintrag.

Obwohl ich mich also (bis auf zwei Ausnahmen) an keiner Ausschreibung oder Ähnlichem beteiligt habe, möchte ich das ab diesem Herbst wieder ändern: Einerseits will ich endlich mal wieder am NaNoWriMo teilnehmen (und dieses Mal auch tatsächlich eine längere Story versuchen), andererseits mit einem Beitrag zur BA-Arbeit der wunderbaren Mo: Die wird nämlich für ihren Abschluss eine Anthologie auf die Beine stellen und die dort enthaltenen Kurzgeschichten illustrieren. Das Thema ist »Liebe wie Gurkensushi« und handelt von Beziehungen im Allgemeinen und im Besonderen.

Nachdem ich also gestern einige alte Dokumente geöffnet und mal geguckt habe, was ich zu dem Thema so auf Lager habe, fiel mein Blick auf den schönen Anfang der Geschichte »Fledermaus-Benni«.

»Fledermaus-Benni« erzählt die Geschichte zweier Kinder, nämlich Benni (oh Wunder) und Maja, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Benni und Maja sind so unterschiedlich, wie man sich das nur vorstellen kann. Was die beiden verbindet, ist ihre Rolle als Außenseiter: Während Maja laut und extroviertiert ist und sowohl ihre Eltern als auch ihre Mitschüler und Lehrer immer wieder mit ungewöhnlichen Einfällen und ihrer überschäumenden Phantasie irritiert, ist Benni der zurückgezogene Naturforscher, der Schwierigkeiten hat, sich für sich selbst einzusetzen und Konflikten im Allgemeinen lieber aus dem Weg geht. Es geht um Individualität, Freundschaft (na klar) und nicht zuletzt den Mut, anders zu sein als die anderen.

Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt, was aus den beiden wird – Maja tanzt mir bereits sehr plastisch vor den Augen, und eventuell (das müsste ich mit Mo absprechen) kann ich auch an dieser Stelle ein bisschen erzählen, wie es mit den beiden weitergeht …

Ich schicke euch mal sonnige, warme Grüße von meinem Schreibtisch aus und sage dann: Bis bald!

Eure Julia 😀

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Der geplatzte Knoten

Yeah! Es ist kaum zu glauben, dass schon wieder so viel Zeit seit dem letzten Blogeintrag vergangen ist … Aber dafür ist hier auch einiges passiert.

Erstmal kommt innerhalb der nächsten Wochen die Anti-Gewalt-Anthologie »Voll in die Fresse« des RVV heraus Weiterlesen

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Away and back again*

Ich weiß, es hat ewig gedauert, aaaber: Ich bin wieder da! 😀

Eigentlich wollte ich mich noch eher melden – und zwischendurch auch, wirklich – aber offengestanden hatte ich soviel mit Papier und dem Internet zu tun (in Form von Ausdrucken und Literaturrecherche), dass ich meine freie Zeit dann mit völlig anderen Dingen verbracht habe.
Ich habe viel gelesen. Morgenseiten und Tagebuch geschrieben, das allerdings nicht exzessiv. Dafür habe ich mich auf andere, für mich völlig neue Dinge eingelassen: Ich schreibe demnächst darüber. 😉
Während der letzten zwei Tage ist dann auch schon wieder die eine oder andere Idee in mir hochgeklettert – ich kann nur jedem raten, sich an den Morgenseiten (oder wenigstens am Tagebuch oder Notizbuch) festzuklammern als ginge es um alles. Es lohnt sich. Wirklich. Wenn man den Kontakt zum eigenen Schreiben hält, sind die »Kreativpausen« nicht so schmerzhaft – auch, wenn sie mal länger andauern.

Neuigkeiten bezüglich meiner beiden neuesten Veröffentlichungen gibt es auch: a) Die WortKuss-Anthologie »Die Welt im Wasserglas« ist bereits als
eBook erschienen!
b) Ich werde morgen Zeit haben, den Autorenvertrag für die Ausschreibung
    »Voll in die Fresse« des Renata Rollfinke Verlags zu unterschreiben (nach ganz unten scrollen, dort stehen die neuesten Infos) ; alles Weitere werde ich dann auch hier mitteilen, wenn es soweit ist.

Ich wünsche allen eine schöne Restwoche! Und ich bemühe mich um neuen Lesestoff für alle. Habt ihr besondere Wünsche? 😀

~ ~ ~ ~ ~
* Bilbo Baggins, quoted in: Tolkien, J.R.R. . The Lord of the Rings.

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Langsam, aber sicher …!

Endlich. Mit jedem Tag geht es etwas besser.
Heute habe ich die ersten Morgenseiten seit über einer Woche geschrieben – und bereits seit einigen Tagen habe ich Sehnsucht danach, zwischendurch zu schreiben. Tagebucheinträge. Und Sachen in der Bahn.

Es ist schön, das zu wissen: Das Schreiben ist stabil. Auch wenn ich für kurze Zeit damit aufhöre – ich kann immer wieder darauf zurückkommen.
Langsam beginnen sich wieder Wörter herauszubilden. Sätze blühen in mir auf wie die Stundenblumen in Michael Endes »Momo« und ich merke, dass die ersten kleinen Ideen wieder damit beginnen, wie Sternschnuppen durch meinen Kopf zu schießen.

Die kleine Pause hat gut getan. Die Uni ist zwar immer noch stressig, aber ich kann wieder viel besser mit den Anforderungen umgehen, ich schaffe mein tägliches Arbeitspensum ohne ins Stolpern zu geraten. Das ist ein tolles Gefühl.

Und deshalb gibt es heute auch wieder ein neues Notizbuchfragment – »Wandernde Gedanken«. Es stammt vom zehnten Mai.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

P.S.: Interessehalber: Was ist euch lieber? Geschichten von Wollmäusen, Schweinehunden und Zauberlehrlingen – oder doch eher kleine Szenen und Spielereien wie dieses hier?

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Die richtige Zeit zum Schreiben

Wann schreibt man am besten? Wann schreibe ich am besten? Wann ist die produktivste Tageszeit zum Schreiben? Und variiert das eventuell, je nachdem, was man gerade macht?

In jeden Semesterferien werde ich oft zum Nachtmenschen. Das heißt, ich gehe ganz oft erst nach Mitternacht ins Bett und stehe morgens so gegen neun, zehn Uhr auf (wenn ich kann). Das heißt aber nicht, dass ich bis nachts um drei schreibe … Ich höre Musik, surfe im Netz, lese hier einen Artikel und da und überlege, was ich alles schreiben könnte, aber ich schreibe dann doch nichts, denn es ist schon so spät …

Mittlerweile finde ich mich damit ab, dass ich doch ein Morgenmensch bin. Das ist zwar weniger cool, weil ich nicht mehr zu den »Geschöpfen der Nacht« gehöre, sondern ganz spießig morgens aufstehe, mir Tee koche und dann meine Morgenseiten schreibe – aber hey, es ist auch ganz schön, morgens die Vögel singen zu hören, bevor der Verkehr dazwischenbrüllt. Von der Baustelle ganz zu schweigen.

Zum Schreiben von kreativen Texten gibt es eigentlich keine richtige Tageszeit. Jedenfalls nicht eine für alle.
Einige schreiben nachts, darunter viele Horrorautoren. Das schreit nach Klischee, aber mal ehrlich: Wer will (oder kann!) schon irgendwelche Monster aus Gullys kriechen oder den nächsten Protagonisten irre werden lassen, wenn draußen die Sonne scheint und das Nachbarkind aus vollem Hals »Hänschen klein« singt?.
Andere fangen früh morgens an. Judith Wolfsberger schreibt in »Frei geschrieben!«, das sei insofern sinnvoll, als dass der Kopf morgens noch klar ist: Man hatte noch keinen Stress, hat sich noch nicht gestritten, und so viel Chaos hat man hoffentlich noch nicht verursacht …
Ab wann man »morgens« definiert, ist allerdings unterschiedlich: B.F. Skinner steht angeblich um fünf Uhr morgens auf (schreibt Wolfsberger). Das wäre mir aber zu früh – immerhin singen sich die Vögel da ja gerade erst warm …

Ich schreibe morgens Morgenseiten und abends Tagebuch. Meine Notizbuchfragmente schreibe ich den ganzen Tag über, wann immer ich gerade Zeit habe. Momentan stehe ich so um acht herum auf, trinke Tee und schreibe Morgenseiten. Anschließend frühstücke ich und fange dann an zu lernen oder zu schreiben. Und dann kann ich irgendwann nachmittags feststellen: »Wow, ich hab ja doch schon einiges geschafft«.

Und das ist, obwohl vielleicht uncool, ein ziemlich gutes Gefühl. 😉

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