Schlagwort-Archive: Notizbuchfragmente

17 Jahre ich

Als ich vor zwei, drei Wochen wieder damit begann, richtig viel zu schreiben, kam es einem kleinen Schock gleich, als ich begriff, dass ich seit 17 Jahren Tagebuch schreibe.

Natürlich weiß ich, wie viele Notizbücher Weiterlesen

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Eigene Schreibe

Der geplatzte Knoten

Yeah! Es ist kaum zu glauben, dass schon wieder so viel Zeit seit dem letzten Blogeintrag vergangen ist … Aber dafür ist hier auch einiges passiert.

Erstmal kommt innerhalb der nächsten Wochen die Anti-Gewalt-Anthologie »Voll in die Fresse« des RVV heraus Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Projekte, Veröffentlichungen

Und in der Zwischenzeit …

… war ich beschäftigt mit Geschichten. Mit erzählten und selbst erlebten und auch welchen, die ich selbst geschrieben habe.

Ich habe »Liebe am Ende der Welt« und »Ganz normale Helden« von Anthony McCarten verschlungen, einem neuseeländischen Schriftsteller, dessen Buch »Englischer Harem« ich schon vor drei oder vier Jahren lieben gelernt habe und den ich wegen seiner großartigen Protagonisten mag, die ganz normal sind, und in ihrer Normalität einzigartig. Die Figuren reflektieren sehr viel – ich tue das auch, vermutlich mag ich seine Bücher deswegen. McCartens Bücher kann ich jedem nur uneingeschränkt empfehlen. Er ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler.

Ich habe mich wieder einmal an Stephen King versucht – diesmal unter der Prämisse, zu untersuchen, wie genau er seinen Horror schafft, der ihn so berühmt gemacht hat. Ein Stück weit weiß ich das jetzt – es gibt kaum eine Situation bei ihm, die rein positiv ist, oft schaffen winzige Kleinigkeiten, Gedankenfetzen oder äußere Details eine unruhige, bedrohliche Atmosphäre, beschreibt Personen, die sich extrem verändert haben und bösartig wirken mit »das Ding« und er benutzt Wörter, die schon vom Klang her unangenehm sind, wie beispielsweise »Kreischen«, die er dann auch ab und zu ein paar Mal wiederholt – aber trotzdem musste ich wieder einmal festellen, dass ich für Horrorgeschichten einfach nicht geschaffen bin und tatsächlich ein paar Nächte schlecht schlafe, weil mir Bilder und Sätze auch kurz vor dem Einschlafen noch im Kopf herum tanzen.

Außerdem habe ich endlich Gelegenheit gefunden, Neil Gaimans ersten Band der »Sandman«-Reihe zu lesen und weiß jetzt auch, warum sie überall so hoch gelobt wird und so oft ausgezeichnet wurde. Diese Graphic Novels stehen jetzt schon auf meinem Wunschzettel.
Seit heute morgen lese ich »Sie und Er«, ein wunderbares Buch von Andrea De Carlo, der genau wie McCarten im Diogenes Verlag verlegt wird und dessen Buch ich nur zufällig bekommen habe – ein glücklicher Zufall.

Ich habe letzte Woche zwei weitere Bücher von Haruki Murakami gekauft und bin – ebenfalls durch Zufall – an eine Gesamtausgabe von Herman Hesses Werken gekommen, ich bin immernoch total begeistert darüber.

Ich habe »The Avengers« und gestern Abend »Thor« gesehen, viel gelacht und über die Spezialeffekte gestaunt. Thor ist extrem sexy und Loki einer der interessantesten Bösewichte seit Langem.

Meine Hausarbeit in Kirchengeschichte ist fertig, und ich fange mit den Vorbereitungen für die nächste in Altem Testament an – dieses Mal geht es um sie Herrschaftsaufträge in der Schöpfungsgeschichte und bei Noah und ihre Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Mensch, Schöpfung und Gott.

Vorletzte Woche bin ich mehrere Morgenseiten- und Tagebucheinträge durchgegangen, und ich staune, wie viele richtig gute Sachen dabei sind.
Ich schreibe immernoch an »Death be not proud«, es ist schwierig, weil die Protagonistin sich nicht gern in die Karten sehen lässt und das Thema, um das es in der Geschichte geht, für sie und für mich sehr schwer ist. Es geht stetig voran, aber ich merke jetzt schon, dass es höchstwahrscheinlich keine Kurzgeschichte wird – eher irgend etwas anderres, über dessen Genre ich mir nicht sicher bin. Ein paar phantastische Elemente sind dabei, aber es ist keine Fantasygeschichte.
Mal sehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Eigene Schreibe

Massenhaft UFOs

Neenee, keine Angst. Auch wenn man fast jeden Tag auf WordPress mindestens einen Blog zu diesem Thema hat (oder über Kornkreise, das Ende der Welt, Botschaften aus dem All) … Solche Ufos meine ich nicht. :mrgreen:

»UFO« kann auch etwas völlig anderes bedeuten, »Unfinished Object« nämlich. Das ist etwas, das noch nicht fertig ist, das kann eine Socke sein, ein angefangenes Bild oder eine Collage …

Und weil sich auch bei mir massenhaft UFOs stapeln, habe ich jetzt den Entschluss gefasst, die nach und nach abzuarbeiten.
Um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, habe ich also alle unfertigen Geschichten in einen extra Ordner auf meinem PC gepackt, und dann zwecks besserer Transportmöglichkeiten ausgedruckt. Damit es mehr Spaß macht, auf farbigem Papier. Das sieht  dann so aus:

Da kann selbst »Mars Attacks!« nicht gegen anstinken

Das sind bei weitem nicht alle, aber irgendwo musste ich anfangen. Jede einzelne Farbe steht für ein bestimmtes Genre; von links nach rechts sind das:

– Erotik (rot)
– Popliteratur (orange)
– Lyrik (gelb)
– Zwischendrintexte (hellgrün)
– Fantasy (dunkelgrün)
– Belletristik (hellblau – also alles, was nicht in eines der anderen Genres passte)
– Kindergeschichten (blau)
– Ideen (hellrosa)
– Schweinehundgeschichten (rosa)

Eine der Fantasygeschichten (»Weber der Zeit«) liegt gerade bei einer Testleserin, die Schweinehundgeschichten sind zum Teil zur Hälfte fertig. Ganz schön viel – aber wie gesagt, nach und nach werde ich mir jeweils einen Text vornehmen und den dann zu Ende schreiben.
Ich freu mich schon … Ach so, irgendwann nächste Woche kommt dann auch »Müdigkeit« als neues Notizbuchfragment. 😀

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!  Geht raus und genießt die Sonne! 😀

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Handwerk, Projekte

Neues vom kleinen Schweinehund!

 

Hallo! 😀

Weil ich vorgestern ein dickes Lob einer Freundin für Wut bekommen habe (danke, Alex!), habe ich mir mal meine anderen Notizbuchfragmente angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen: Es fehlt noch was!

Ich hab noch gar nicht erzählt, wie der kleine Schweinehund und ich den Schreibtisch aufgeräumt haben … Die Geschichte steht auch in seiner Rubrik. Natürlich. Anders geht es ja nicht.

Viel Spaß beim Lesen! Ich hoffe, der Text gefällt euch. 😀
Julia

~ ~ ~
P.S.: Den Blogeintrag übers Vorlesen habe ich nicht vergessen. Kommt noch. Versprochen. 😉

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lesestoff

Vieeele schöne Punkte …

Hallo! 😀

Die letzten zwei Wochen waren arbeitsintensiv. Ich schreibe wieder viel – morgens, abends und mittags.

  • Die Notizbuchfragmente beginnen sich langsam zu stapeln, ich fange an, meine Morgenseiten- und Notizbücher durchzusehen und Dinge anzumarkern, die ich verwerten möchte. Es ist viel mehr als erwartet … Und das ist ein tolles Gefühl. 😀
  • Ich habe zwei Gedichte geschrieben! Das eine heißt »Lieben wir, so lieben wir uns ganz«, das andere trägt den Titel »HERR, bitte lass mich mutig sein«.  Wie man unschwer erraten kann, ist das eine ein Liebesgedicht, das andere religiös.
  • Eine Hausarbeit, die ich schon seit … lange … mit mir herumschleppe, wird langsam, aber sich fertig! Das wird jetzt auch wirklich Zeit. Immerhin melde ich mich gerade zur zweiten mündlichen Masterprüfung an …
  • Gestern habe ich die Krieger-Ausschreibung des Torsten-Low Verlages entdeckt! Ich hoffe, das mir etwas einfällt, denn meine letzte Fantasygeschichte ist ja schon einiges her. 😀
  • Der kleine Schweinehund hat sich ein neues Bilderbuch gekauft. Also werde ich in den nächsten Tagen etwas übers Vorlesen schreiben. Habt ihr Lust?
  • Ach ja – und eine neues Notizbuchfragment gibt es auch! Eigentlich war es als Anfang für eine kurze Geschichte gedacht, ist aber dann am Anfang stecken geblieben. Ich mag es trotzdem … Viel Spaß mit der Erkältung! :mrgreen:

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Ich werde an euch denken, wenn ich arbeiten bin …

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Eigene Schreibe, Projekte

Neues Notizbuchfragment

Hallo alle zusammen! 😀

Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter mir, heute ist der letzte Tag, an dem Vorlesungen gehalten werden. Für mich steht in den nächsten Monaten ein Endspurt aus Hausarbeiten, Prüfungen und der Abschlussarbeit an, nach dem ich mein Masterzeugnis in den Händen halten werde.

»Kein Anschluss« ist hoffentlich schon bei der Ausschreibung eingetroffen und Mitte/Ende April werde ich Bescheid bekommen, ob sie genommen wurde. Leicht wird es nicht, aber ich hoffe das Beste. 😉

In den nächsten Tagen werde ich mich wieder vermehrt mit »Silberschmuck und Totes Herz beschäftigen«, die Kurzgeschichte, die eigentlich für die Bibliotheksausschreibung gedacht war und mittlerweile den Titel »Death be not proud« trägt. Der Titel ist übrigens ein Zitat aus John Donnes gleichnamigem Holy Sonett.

Heute gibt ein ein neues Notizbuchfragment! Es ist unter »Gedanken« einsortiert und heißt Vom Ausbessern der Seele.

Allen Lesern ein schönes Wochenende! 😀

2 Kommentare

Eingeordnet unter Ausschreibungen, Lesestoff

Umgebaut und aufgeräumt

»Ich will meine eigene Kategorie!«, sagt der kleine Schweinehund, »und ich will nach ganz oben!«
»Nichts da«, antworte ich, »deine Texte kommen unter ›Geschichten‹, wie alle anderen auch. Die Wollmäuse haben ja auch keine eigene Kategorie.«
»Ach, die Wollmäuse«, der kleine Schweinehund rümpft verächtlich seine Rüsselnase, »die Wollmäuse sind auch doof. Und wenn ich nicht meine eigene Kategorie kriege, dann …«
»… Was dann?«
»Dann geh‘ ich weg und komm nieee niee mehr wieder!«
Ich zucke die Schultern. »Dann geh‘ doch!«, sage ich, »dann bekomme ich hier wenigstens mal was gebacken …«
Gleich darauf tut es mir Leid. Der kleine Schweinehund sieht mich aus riesengroßen Augen und mit bebender Rüsselnase an.
»Willst du … Willst du wirklich, dass ich weggehe…?«, fragt er dann leise und umklammert sein Schwänzchen ganz fest mit beiden Pfötchen. Eine Träne rollt seine pelzige Wange hinunter.
»Aber nein«, sage ich schnell und nehme ihn fest in die Arme. »Natürlich will ich nicht, dass du weggehst. Ich hab dich doch lieb …«
»Krieg‘ ich dann meine eigene Kategorie?« Der kleine Schweinehund schnieft noch einmal.
»Na klar … Aber am Ende des Menüs!«
~ ~ ~ ~ ~

Hallo erstmal. 😉
Einigen ist es bestimmt schon aufgefallen, aber hier noch einmal für alle. Ich hatte ja im letzten Posting versprochen, etwas gegen das Chaos im Reiter »Notizbuchfragmente« zu tun. Vor ein paar Tagen war es dann soweit – wie man sieht, ist das Drop-Down-Menü jetzt sehr viel kürzer und (meiner Ansicht nach) übersichtlicher.

Hier mal ein kurzer Überblick, was ich wohin geschoben habe:
Es gibt jetzt fünf Kategorien (der kleine Schweinehund hat seine eigene).

Gedanken. Hier stehen Texte wie »Aufschieberitis«, »Verlassen I+II« und andere – insgesamt alles, was mir zu manchen Dingen durch den Kopf gegangen ist.

Gedichte. Bisher ist dies die kleinste Kategorie. Ob und wann sie wächst, kann ich nicht sagen, da Gedichte für mich immer sehr persönlich sind und oft für eine bestimmte Person (oder über sie) geschrieben werden.

Geschichten. Hier finden sich die Wollmäuse, Peregrin, die Zwischendrintexte,  die Melancholie … Alles was klein ist. Und fertig. Bis auf den »Storm in a Teacup«.

Und dann sind da noch die Szenen. Das sind Momente, die ich einzufangen versucht habe … Kurze und lange.

Ich hoffe, ihr findet euch zurecht – in Zukunft werde ich immer dazuschreiben, wo ein neues Fragment eingestellt wird. Ich bin zufrieden – gefällts euch auch? 😀

2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

Neues Notizbuchfragment! :)

Ich hatte ja versprochen, dass es wieder mehr Lesestoff geben soll. Passend zum Wochenende gibt es deshalb wieder ein neues Notizbuchfragment: 
»Die Winzigen Geschichte von der Melancholie«
.

Viel Spaß beim Lesen! 😀

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lesestoff

Das neue Projekt: »Silberschmuck und totes Herz« (AT)

Seit einiger Zeit bin ich wieder mit dem Schreiben einer neuen Kurzgeschichte beschäftigt. Wobei »neu« ein relativer Begriff ist; die ersten Sätze stammen vom  16. Februar (das weiß ich auch nur deshalb so genau, weil ich meine Notizbucheinträge datiere). 😉

Seit ca. Ende Oktober schreibe ich aber regelmäßig an ihr – und es geht langsam, aber stetig voran. Das ist meistens so.
Meine Kurzgeschichte beginnen mit einem oder mehreren Sätzen in meinem Kopf. Habe ich sie niedergeschrieben, kommt der Rest portionsweise nachgeträufelt – manchmal, während ich schreibe, manchmal auch erst, wenn ich sie einige Zeit in Ruhe lasse. Es ist ein bisschen wie Erich Kästners Beschreibung für Ideen in »Emil und die Detektive«.

Außerdem hängt das Schreibtempo von den Protagonisten ab.
In »Glasklar« zum Beispiel hat Markus irre viel über sich erzählt. Irrelevante Sachen. Interessant, klar, für jemanden, der Fragebögen mag (und ich mag Fragebögen) – aber alle geschichtsrelevanten Einzelheiten  musste ich ihm aus der Nase ziehen.
Kathrin, die Protagonistin der »Narbe«, war so schüchtern, dass ich ihr einen kräftigen Schubs geben musste (Jojo übrigens auch. Ein Glück, dass sie Jojo hat …).
»Animal« hatte ich eigentlich als Charakterstudie angefangen – die Protagonisten waren dann aber schon so lebendig, dass sich die Story um sie herum entwickelt hat. Sogar am Stück, ausnahmsweise.
Bei »Joyce« war es schwieriger, weil er sich generell nicht gern in die Karten gucken lässt. Deshalb ist diese Geschichte auch nicht mehr rechtzeitig fertig geworden.
Marissa, meine »Seepferdchenkönigin«, war auch ganz schön kompliziert, aber das lag eher daran, dass ihre Geschichte »richtig« erzählen musste, um ihr gerecht zu werden.

Die jetzige Kurzgeschichte – die den Arbeitstitel »Silberschmuck und totes Herz« trägt – ist wieder anders. Ich habe die Atmosphäre eingefangen, aber meine (noch namenlose) Protagonistin verkriecht sich vor irgendetwas, und es ist irre schwer, sie in den Plot zu ziehen. Einfach, weil sie noch nicht so genau weiß, was mit ihr los ist.

Aber: Geduld ist alles. Und das aktuelle Lockmittel für sie (das übrigens auch dazu beiträgt, dass ich mit der bisherigen Geschichte sehr zufrieden bin) stelle ich im nächsten Posting vor. 😉

Ach so: »Silberschmuck und totes Herz« ist übrigens für die Ausschreibung »Fantastische Bibliotheken« des Torsten Low Verlags gedacht. Ich liebe Bücher. Und Bibliotheken auch. Wer neugierig geworden ist, sollte unter »Projekte« auf diesem Blog suchen (oben in der Leiste) – dort ist auch der Link zum Verlag zu finden. 😀

2 Kommentare

Eingeordnet unter Ausschreibungen, Eigene Schreibe, Projekte