Schlagwort-Archive: Kurzgeschichten

Die Seepferdchenkönigin ist da!

Es ist soweit: »Voll in die Fresse«, die Anti-Gewalt-Anthologie des Renata Rollfinke Verlags, ist erschienen!

Cover der Anthologie »Voll in die Fresse« des RVV

Ein ganzer Karton voll Bücher – die Antho ist da!

In dieser Anthologie sind 23 Kurzgeschichten deutscher und österreichischer Autoren versammelt, die sich alle mit dem Thema »Gewalt« beschäftigen. Sie handeln von Mobbing, sexuellem Missbrauch, Gruppenzwang, Fremdenhass, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt in der Familie.

»Die Seepferdchenkönigin« habe ich nicht speziell für diese Anthologie geschrieben. Wer den Blog gelesen hat, wird sich erinnern, dass ich sie erst bei zwei anderen Ausschreibungen einsenden wollte – aber keine davon erschien passend. Es war keine einfache Geschichte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie furchtbar es sein kann, wenn man gemobbt wird, und ich weiß auch, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, dem etwas entgegenzusetzen.
Beim Schreiben war es mir deshalb besonders wichtig, dass Marissa nicht weinerlich rüberkommt. Ich wollte nicht auf die Tränendrüse drücken. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Das Buch eignet sich übrigens auch für Eltern, Lehrer, Jugendgruppenleiter … Kurzum: Alle, die viel mit Jugendlichen zu tun haben! Denn besonders denen kann es manchmal helfen, eine Story zu lesen, durch die sie merken: »Ich steh‘ mit meinem Problem nicht alleine da.«

Und weil das Beste zum Schluss kommt: Leser des Buches haben die Möglichkeit, einen ebook-Reader zu gewinnen! 😀

Wer mag, kann das Buch über die Verlagsseite oder bei mir bestellen! 😀 Es kostet 13,20€. Für jedes verkaufte Buch spendet der Verlag 1€ an die SOS Kinderdörfer.

Ich wünsche euch einen fröhlichen Nikolaustag!
Eure Julia

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Veröffentlichungen

Und in der Zwischenzeit …

… war ich beschäftigt mit Geschichten. Mit erzählten und selbst erlebten und auch welchen, die ich selbst geschrieben habe.

Ich habe »Liebe am Ende der Welt« und »Ganz normale Helden« von Anthony McCarten verschlungen, einem neuseeländischen Schriftsteller, dessen Buch »Englischer Harem« ich schon vor drei oder vier Jahren lieben gelernt habe und den ich wegen seiner großartigen Protagonisten mag, die ganz normal sind, und in ihrer Normalität einzigartig. Die Figuren reflektieren sehr viel – ich tue das auch, vermutlich mag ich seine Bücher deswegen. McCartens Bücher kann ich jedem nur uneingeschränkt empfehlen. Er ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler.

Ich habe mich wieder einmal an Stephen King versucht – diesmal unter der Prämisse, zu untersuchen, wie genau er seinen Horror schafft, der ihn so berühmt gemacht hat. Ein Stück weit weiß ich das jetzt – es gibt kaum eine Situation bei ihm, die rein positiv ist, oft schaffen winzige Kleinigkeiten, Gedankenfetzen oder äußere Details eine unruhige, bedrohliche Atmosphäre, beschreibt Personen, die sich extrem verändert haben und bösartig wirken mit »das Ding« und er benutzt Wörter, die schon vom Klang her unangenehm sind, wie beispielsweise »Kreischen«, die er dann auch ab und zu ein paar Mal wiederholt – aber trotzdem musste ich wieder einmal festellen, dass ich für Horrorgeschichten einfach nicht geschaffen bin und tatsächlich ein paar Nächte schlecht schlafe, weil mir Bilder und Sätze auch kurz vor dem Einschlafen noch im Kopf herum tanzen.

Außerdem habe ich endlich Gelegenheit gefunden, Neil Gaimans ersten Band der »Sandman«-Reihe zu lesen und weiß jetzt auch, warum sie überall so hoch gelobt wird und so oft ausgezeichnet wurde. Diese Graphic Novels stehen jetzt schon auf meinem Wunschzettel.
Seit heute morgen lese ich »Sie und Er«, ein wunderbares Buch von Andrea De Carlo, der genau wie McCarten im Diogenes Verlag verlegt wird und dessen Buch ich nur zufällig bekommen habe – ein glücklicher Zufall.

Ich habe letzte Woche zwei weitere Bücher von Haruki Murakami gekauft und bin – ebenfalls durch Zufall – an eine Gesamtausgabe von Herman Hesses Werken gekommen, ich bin immernoch total begeistert darüber.

Ich habe »The Avengers« und gestern Abend »Thor« gesehen, viel gelacht und über die Spezialeffekte gestaunt. Thor ist extrem sexy und Loki einer der interessantesten Bösewichte seit Langem.

Meine Hausarbeit in Kirchengeschichte ist fertig, und ich fange mit den Vorbereitungen für die nächste in Altem Testament an – dieses Mal geht es um sie Herrschaftsaufträge in der Schöpfungsgeschichte und bei Noah und ihre Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Mensch, Schöpfung und Gott.

Vorletzte Woche bin ich mehrere Morgenseiten- und Tagebucheinträge durchgegangen, und ich staune, wie viele richtig gute Sachen dabei sind.
Ich schreibe immernoch an »Death be not proud«, es ist schwierig, weil die Protagonistin sich nicht gern in die Karten sehen lässt und das Thema, um das es in der Geschichte geht, für sie und für mich sehr schwer ist. Es geht stetig voran, aber ich merke jetzt schon, dass es höchstwahrscheinlich keine Kurzgeschichte wird – eher irgend etwas anderres, über dessen Genre ich mir nicht sicher bin. Ein paar phantastische Elemente sind dabei, aber es ist keine Fantasygeschichte.
Mal sehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Eigene Schreibe

Pause.

Hallo! 😀

Momentan ist hier Pause. Ich habe letzten Mittwoch meine Prüfung mit 1,0 bestanden (HURRA!!!) und nehme mir jetzt erstmal ein paar Tage frei. Ich war in der Stadtbücherei und habe mir unter anderem zwei Bücher übers Schreiben ausgeliehen, nämlich:

  • »Bird by Bird« von Anne Lamott und
  • »Schreiben von Tag zu Tag« von Luth von Werder und Barbara Schulte-Steinicke, sowie

Mal gucken, wie die so sind …

Insofern: Bis in ein paar Tagen! Da gibt es dann Infos zum neuen Stand von »Death be not proud«, Buchrezensionen zu den beiden Titeln und noch ganz viel mehr …

Bis dahin: Haltet die Ohren steif! 😀

2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

What’s up?

  1.  Gestern Abend hat meine Testleserin mir ihre Meinung zu »Weber der Zeit« gemailt. Im Endeffekt sagt sie, ich soll alles neu schreiben (Änderung der Perspektive), aber die Kritik war so toll, dass ich ihr einfach nicht böse sein kann und das innerhalb der nächsten Tage in Angriff nehmen will.
  2. Es ist irre schön draußen, warm und sonnig. Die Vögel singen, es riecht nach Sommer und irgendjemand in der Nachbarschaft mäht den Rasen. (Das muss so sein. In unserem Viertel gibt es eine stillschweigende Vereinbarung unter allen, die irgendwie an eine Wiese kommen, dass pro Tag mindestens ein Rasenmäher zu hören sein muss, solange es warm ist. Das Brummen und Knurren ist Standart-Soundtrack des Sommes und ähnlich unabdingbar wie die x-te Auflage des »Like ice in the sunshine«-Songs bei Eiswerbung im Kino.)
  3. Ich brauche ganz dringend ein paar freie Tage …
  4. … und einen neuen Ort, wo ich schöne Notizbücher (kein Moleskin!) zu vernünftigen Preisen bekomme.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Massenhaft UFOs

Neenee, keine Angst. Auch wenn man fast jeden Tag auf WordPress mindestens einen Blog zu diesem Thema hat (oder über Kornkreise, das Ende der Welt, Botschaften aus dem All) … Solche Ufos meine ich nicht. :mrgreen:

»UFO« kann auch etwas völlig anderes bedeuten, »Unfinished Object« nämlich. Das ist etwas, das noch nicht fertig ist, das kann eine Socke sein, ein angefangenes Bild oder eine Collage …

Und weil sich auch bei mir massenhaft UFOs stapeln, habe ich jetzt den Entschluss gefasst, die nach und nach abzuarbeiten.
Um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, habe ich also alle unfertigen Geschichten in einen extra Ordner auf meinem PC gepackt, und dann zwecks besserer Transportmöglichkeiten ausgedruckt. Damit es mehr Spaß macht, auf farbigem Papier. Das sieht  dann so aus:

Da kann selbst »Mars Attacks!« nicht gegen anstinken

Das sind bei weitem nicht alle, aber irgendwo musste ich anfangen. Jede einzelne Farbe steht für ein bestimmtes Genre; von links nach rechts sind das:

– Erotik (rot)
– Popliteratur (orange)
– Lyrik (gelb)
– Zwischendrintexte (hellgrün)
– Fantasy (dunkelgrün)
– Belletristik (hellblau – also alles, was nicht in eines der anderen Genres passte)
– Kindergeschichten (blau)
– Ideen (hellrosa)
– Schweinehundgeschichten (rosa)

Eine der Fantasygeschichten (»Weber der Zeit«) liegt gerade bei einer Testleserin, die Schweinehundgeschichten sind zum Teil zur Hälfte fertig. Ganz schön viel – aber wie gesagt, nach und nach werde ich mir jeweils einen Text vornehmen und den dann zu Ende schreiben.
Ich freu mich schon … Ach so, irgendwann nächste Woche kommt dann auch »Müdigkeit« als neues Notizbuchfragment. 😀

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!  Geht raus und genießt die Sonne! 😀

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Handwerk, Projekte

Neues vom kleinen Schweinehund!

 

Hallo! 😀

Weil ich vorgestern ein dickes Lob einer Freundin für Wut bekommen habe (danke, Alex!), habe ich mir mal meine anderen Notizbuchfragmente angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen: Es fehlt noch was!

Ich hab noch gar nicht erzählt, wie der kleine Schweinehund und ich den Schreibtisch aufgeräumt haben … Die Geschichte steht auch in seiner Rubrik. Natürlich. Anders geht es ja nicht.

Viel Spaß beim Lesen! Ich hoffe, der Text gefällt euch. 😀
Julia

~ ~ ~
P.S.: Den Blogeintrag übers Vorlesen habe ich nicht vergessen. Kommt noch. Versprochen. 😉

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lesestoff

Das neue Projekt: »Silberschmuck und totes Herz« (AT)

Seit einiger Zeit bin ich wieder mit dem Schreiben einer neuen Kurzgeschichte beschäftigt. Wobei »neu« ein relativer Begriff ist; die ersten Sätze stammen vom  16. Februar (das weiß ich auch nur deshalb so genau, weil ich meine Notizbucheinträge datiere). 😉

Seit ca. Ende Oktober schreibe ich aber regelmäßig an ihr – und es geht langsam, aber stetig voran. Das ist meistens so.
Meine Kurzgeschichte beginnen mit einem oder mehreren Sätzen in meinem Kopf. Habe ich sie niedergeschrieben, kommt der Rest portionsweise nachgeträufelt – manchmal, während ich schreibe, manchmal auch erst, wenn ich sie einige Zeit in Ruhe lasse. Es ist ein bisschen wie Erich Kästners Beschreibung für Ideen in »Emil und die Detektive«.

Außerdem hängt das Schreibtempo von den Protagonisten ab.
In »Glasklar« zum Beispiel hat Markus irre viel über sich erzählt. Irrelevante Sachen. Interessant, klar, für jemanden, der Fragebögen mag (und ich mag Fragebögen) – aber alle geschichtsrelevanten Einzelheiten  musste ich ihm aus der Nase ziehen.
Kathrin, die Protagonistin der »Narbe«, war so schüchtern, dass ich ihr einen kräftigen Schubs geben musste (Jojo übrigens auch. Ein Glück, dass sie Jojo hat …).
»Animal« hatte ich eigentlich als Charakterstudie angefangen – die Protagonisten waren dann aber schon so lebendig, dass sich die Story um sie herum entwickelt hat. Sogar am Stück, ausnahmsweise.
Bei »Joyce« war es schwieriger, weil er sich generell nicht gern in die Karten gucken lässt. Deshalb ist diese Geschichte auch nicht mehr rechtzeitig fertig geworden.
Marissa, meine »Seepferdchenkönigin«, war auch ganz schön kompliziert, aber das lag eher daran, dass ihre Geschichte »richtig« erzählen musste, um ihr gerecht zu werden.

Die jetzige Kurzgeschichte – die den Arbeitstitel »Silberschmuck und totes Herz« trägt – ist wieder anders. Ich habe die Atmosphäre eingefangen, aber meine (noch namenlose) Protagonistin verkriecht sich vor irgendetwas, und es ist irre schwer, sie in den Plot zu ziehen. Einfach, weil sie noch nicht so genau weiß, was mit ihr los ist.

Aber: Geduld ist alles. Und das aktuelle Lockmittel für sie (das übrigens auch dazu beiträgt, dass ich mit der bisherigen Geschichte sehr zufrieden bin) stelle ich im nächsten Posting vor. 😉

Ach so: »Silberschmuck und totes Herz« ist übrigens für die Ausschreibung »Fantastische Bibliotheken« des Torsten Low Verlags gedacht. Ich liebe Bücher. Und Bibliotheken auch. Wer neugierig geworden ist, sollte unter »Projekte« auf diesem Blog suchen (oben in der Leiste) – dort ist auch der Link zum Verlag zu finden. 😀

2 Kommentare

Eingeordnet unter Ausschreibungen, Eigene Schreibe, Projekte

Statusbericht: Was machen die Geschichten?

Wie versprochen, gibt es heute Neuigkeiten zu meinen aktuellen Kurzgeschichten … Schauen wir doch mal, wo sich welche Story herumtreibt. 😀

  • Da wäre zuerst einmal »Glasklar«, die Kurzgeschichte über Markus aus der Wasserglasanthologie des WortKuss Verlages. Das Lektorat ist schon lange abgeschlossen, der Autorenvertrag unterschrieben – jetzt warte ich eigentlich nur noch auf das Ende der Verlagsferien, dann müsste langsam das Paket kommen. Die Anthologie war zwar für den Frühsommer angekündigt, aber … Naja. Ich mache jetzt keine doofen Witze über das Wetter. 😉
  • Und Marissa? »Die Seepferdchenkönigin« ist anscheinend immer noch im Rennen und wird durch die Lektorate der Testleser geschickt – und dann bin ich gespannt, ob sie in die Anthologie zur Gewalt aufgenommen wird. Bei dieser Kurzgeschichte bin ich sehr nervös – der Renata Rollfinke Verlag hat sich nämlich vorgenommen, ein pädagogisches Begleitbuch zur Anthologie herauszugeben, so dass man die Kurzgeschichten auch im Unterricht benutzen kann. Da der Verlag in Österreich sitzt, wäre das außerdem meine erste internationale Veröffentlichung! Wahnsinn …Netterweise hat der Verlag übrigens sein Vorgehen bei der Auswahl der Anthologiebeiträge online gestellt – hochinteressant! Wer möchte, kann sich das hier ansehen. 😀
  • Und dann ist da noch »Animal«, mein Beitrag zur Dystopieanthologie des Anthologieforums. Da warte ich jetzt jeden Tag auf das Lektorat – und dann soll das Buch wohl pünktlich vor Weihnachten erscheinen.

Und sonst? Momentan sitze ich an einem hochspannenden Essay zum Thema »The Concept of Childhood in Wordsworth’s Poetry«; anschließend werde ich mich mit »Padma’s Role in Salman Rushdie’s ›Midnight’s Children‹« beschäftigen. Deshalb tut sich bei mir außer Morgenseiten momentan auch nicht viel … Aaaber: Einige kleine Fragmente haben sich natürlich schon wieder eingeschlichen. Und das beruhigt ungemein.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Restabend und eine tolle Woche! 😀

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Veröffentlichungen

»In the year 2112, 2112 …«

Es ist soweit! Heute gibt es Informationen über die diesjährige Forumsanthologie. Jawoll! Und so sieht’s aus:

Nachdem in den letzten zwei Jahren ein Thema ausgesucht wurde, haben wir uns dieses Jahr dafür entschieden, ein Genre zu wählen, in dem wir schreiben wollen. Nach kurzem Hin und Her kam dann die Entscheidung: Es wird eine Dystopie-Anthologie.
Für all diejenigen, die mit dem Begriff »Dystopie« nichts anfangen können, sei er hier kurz erklärt (die anderen können diesen Absatz überspringen). »Dystopie« ist das Gegenteil von »Utopie« und beschreibt im Gegensatz zu dieser eine negative Gesellschaft – mit anderen Worten, alles wird schlechter. Klassische Beispiele sind George Orwells »1984« oder Aldous Huxleys »Brave New World«. Wer das nicht in der Schule lesen musste, hat bestimmt »Matrix« gesehen oder kennt »Watchmen«, »I am Legend« oder ähnliches.

Gesucht werden Kurzgeschichten von 3.000- 20.000 Zeichen Länge (inkl. Leerzeichen).

Der Ausschreibungstext lautet wie folgt:

»2112. Einhundert Jahre, nachdem der von den Maya hervorgesagte Weltuntergang durch das Herabsteigen des Gottes Bolon Yokte in Form des HI-Virusmutanten M688V tatsächlich eingetreten ist, erlebt die Menschheit den Beginn eines neuen Zyklus der Zeitrechnung. Die drei einzig verbliebenen Großmächte »The Union« (T. U.), »New Politeia« (N. P.) und »Afrasien« kämpfen erbittert um die knappen Ressourcen. Weite Teile der Landmassen sind im Meer versunken; Afrika ist verwüstet, Südamerika nur noch eine wenige Quadratkilometer große Insel, die von allen drei Machtblöcken als Gefängnis genutzt wird. Australien gilt nach dem großen Korallensterben am Great Barrier Reef als verseucht. Die Menschen ballen sich in den großen Städten, beherrscht von totalitären Regimes. Die wenigen überlebenden Tiere – Wölfe, Kojoten und andere, hauptsächlich Raubtiere –, aus ihrer natürlichen Umgebung vertrieben, drängen bei ihrer Futtersuche bis in die Städte vor. Haustiere (Katzen und Hunde) sind Statussymbol – und Nahrung. Mutierte Insekten kämpfen in den versteppten Gebieten Asiens mit den Nomaden um Nahrung und Wasser. Natürliche Zeugung ist unter Androhung von Todesstrafe verboten. Nachwuchs entsteht legal nur noch künstlich. Die Supermächte liefern sich einen Wettstreit um die Erschaffung des »perfekten« Menschen.
Immer wieder erschüttern Serien von biologischen Attentaten die Großmächte, ausgeführt von ultraradikalen islamistischen Gruppierungen. Religionsausübung ist darum außerhalb der jeweiligen Staatsreligion allgemein verboten. Das Schicksal der Menschheit scheint endgültig besiegelt. Und nur einer kann sie retten: dein Held!
«

Alle weiteren Konditionen liest man sich am Besten auf www.anthologieforum.de durch.  Ich hoffe, man liest sich bei uns! 🙂

P.S.: Ich habe auch schon eine Kurzgeschichte eingereicht. Der Titel? »Animal« …

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Ausschreibungen

Gute Vorsätze (II)

Frei nach dem Motto »Wer A sagt, muss auch B sagen« (woher kommt das eigentlich?) hab ich mir gedacht, ich schreibe meine anderen guten Vorsätze für dieses Jahr mal hier auf – dann ist es öffentlich und ich habe noch mehr Motivation, sie in die Tat umzusetzen. 😉

Neben den Ausschreibungen, an denen ich dieses Jahr teilnehmen möchte und zu denen noch »Über Grenzen« der Literaturzeitschrift »Am Erker« gekommen ist (ich hatte ja erzählt, dass ich versuchen wollte, in einige Zeitschriften zu kommen), habe ich mich noch einige allgemeinere Ziele gesetzt, die nicht alle unbedingt etwas mit dem Schreiben zu tun haben:

  • Mehr Selbstdisziplin! (Mein innerer Schweinehund ist nämlich meistens tonangebend bei der Frage: »Was soll ich machen?«)
  • Mehr machen und weniger denken! (Wichtig bei einem so verkopften und verträumten Menschen wie mir)
  • Nicht mehr so viel aufregen über unnötiges Zeug! (Stresst nur, wenn es gar nicht muss)
  • Aufhören, mich dauernd für alles zu entschuldigen! (Machen die anderen ja auch nicht)

Das wars so in groben Zügen.
Ach ja: 1000 Wörter pro Tag wollte ich schreiben. Will ich immernoch. Hat bisher aber irgendwie nicht geklappt (ich sollte unbedingt an Punkt 1 arbeiten …) .
Dafür sitze ich an meiner Kurzgeschichte für die zweite Dornendickichtausgabe (»Meerumschlungen«) – und ich bin schon sehr gespannt, ob meine »Seepferdchenkönigin« wohl zum Thema passt. 🙂

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Ausschreibungen, Veröffentlichungen