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Fledermaus-Benni und Maja

Sooo … Nach einer einjährigen Abstinenz melde ich mich auch mal wieder zurück!

Hallo alle zusammen. 😀

Im letzten Jahr bin ich nicht viel zum kreativen Schreiben gekommen – es standen einfach zu viele letzte Hausarbeiten an, ganz zu schweigen von meiner Abschlussarbeit. Weil ich den so entstehenden Druck nicht noch vergrößern wollte, habe ich mich entschlossen, eine längere Blogpause einzulegen. Die Abschlussarbeit ist übrigens mittlerweile seit Ende September abgegeben und somit werde ich wohl dieses Jahr (falls nicht noch irgendetwas dazwischenkommt) mit meinem Studium fertig. 😀

Weil die Studienzeit so schön war (das war sie tatsächlich!), habe ich beschlossen, noch ein bisschen was dranzuhängen und beginne denn nun in Kürze meine Promotion. Ich freue mich wahnsinnig darauf, das Thema (im Fach Kirchengeschichte) ist spannend, es gibt kaum jemanden, der sich in den letzten fünfzig Jahren damit auseinandergesetzt hat und somit habe ich viel Platz, um meine eigenen Gedanken zum Thema ausbreiten und halbwegs ungestört forschen zu können, ohne dass man sich durch ganze Bibliotheken voller bereits vorhandener Sekundärliteratur schlagen muss.

Geschrieben habe ich im letzten Jahr natürlich trotzdem: Morgenseiten, Tagebuch (natürlich!), Blogeinträge für ein anderes großes Hobby, das mittlerweile viel Zeit einnimmt und Gebete, die ich, anstatt sie abends »nur« zu sprechen, aufsschreibe. Ansonsten war es ziemlich still, eine Anthologie ist jetzt allerdings doch noch erschienen – mehr dazu aber in einem späteren Blogeintrag.

Obwohl ich mich also (bis auf zwei Ausnahmen) an keiner Ausschreibung oder Ähnlichem beteiligt habe, möchte ich das ab diesem Herbst wieder ändern: Einerseits will ich endlich mal wieder am NaNoWriMo teilnehmen (und dieses Mal auch tatsächlich eine längere Story versuchen), andererseits mit einem Beitrag zur BA-Arbeit der wunderbaren Mo: Die wird nämlich für ihren Abschluss eine Anthologie auf die Beine stellen und die dort enthaltenen Kurzgeschichten illustrieren. Das Thema ist »Liebe wie Gurkensushi« und handelt von Beziehungen im Allgemeinen und im Besonderen.

Nachdem ich also gestern einige alte Dokumente geöffnet und mal geguckt habe, was ich zu dem Thema so auf Lager habe, fiel mein Blick auf den schönen Anfang der Geschichte »Fledermaus-Benni«.

»Fledermaus-Benni« erzählt die Geschichte zweier Kinder, nämlich Benni (oh Wunder) und Maja, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Benni und Maja sind so unterschiedlich, wie man sich das nur vorstellen kann. Was die beiden verbindet, ist ihre Rolle als Außenseiter: Während Maja laut und extroviertiert ist und sowohl ihre Eltern als auch ihre Mitschüler und Lehrer immer wieder mit ungewöhnlichen Einfällen und ihrer überschäumenden Phantasie irritiert, ist Benni der zurückgezogene Naturforscher, der Schwierigkeiten hat, sich für sich selbst einzusetzen und Konflikten im Allgemeinen lieber aus dem Weg geht. Es geht um Individualität, Freundschaft (na klar) und nicht zuletzt den Mut, anders zu sein als die anderen.

Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt, was aus den beiden wird – Maja tanzt mir bereits sehr plastisch vor den Augen, und eventuell (das müsste ich mit Mo absprechen) kann ich auch an dieser Stelle ein bisschen erzählen, wie es mit den beiden weitergeht …

Ich schicke euch mal sonnige, warme Grüße von meinem Schreibtisch aus und sage dann: Bis bald!

Eure Julia 😀

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Die Seepferdchenkönigin ist da!

Es ist soweit: »Voll in die Fresse«, die Anti-Gewalt-Anthologie des Renata Rollfinke Verlags, ist erschienen!

Cover der Anthologie »Voll in die Fresse« des RVV

Ein ganzer Karton voll Bücher – die Antho ist da!

In dieser Anthologie sind 23 Kurzgeschichten deutscher und österreichischer Autoren versammelt, die sich alle mit dem Thema »Gewalt« beschäftigen. Sie handeln von Mobbing, sexuellem Missbrauch, Gruppenzwang, Fremdenhass, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt in der Familie.

»Die Seepferdchenkönigin« habe ich nicht speziell für diese Anthologie geschrieben. Wer den Blog gelesen hat, wird sich erinnern, dass ich sie erst bei zwei anderen Ausschreibungen einsenden wollte – aber keine davon erschien passend. Es war keine einfache Geschichte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie furchtbar es sein kann, wenn man gemobbt wird, und ich weiß auch, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, dem etwas entgegenzusetzen.
Beim Schreiben war es mir deshalb besonders wichtig, dass Marissa nicht weinerlich rüberkommt. Ich wollte nicht auf die Tränendrüse drücken. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Das Buch eignet sich übrigens auch für Eltern, Lehrer, Jugendgruppenleiter … Kurzum: Alle, die viel mit Jugendlichen zu tun haben! Denn besonders denen kann es manchmal helfen, eine Story zu lesen, durch die sie merken: »Ich steh‘ mit meinem Problem nicht alleine da.«

Und weil das Beste zum Schluss kommt: Leser des Buches haben die Möglichkeit, einen ebook-Reader zu gewinnen! 😀

Wer mag, kann das Buch über die Verlagsseite oder bei mir bestellen! 😀 Es kostet 13,20€. Für jedes verkaufte Buch spendet der Verlag 1€ an die SOS Kinderdörfer.

Ich wünsche euch einen fröhlichen Nikolaustag!
Eure Julia

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