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Der geplatzte Knoten

Yeah! Es ist kaum zu glauben, dass schon wieder so viel Zeit seit dem letzten Blogeintrag vergangen ist … Aber dafür ist hier auch einiges passiert.

Erstmal kommt innerhalb der nächsten Wochen die Anti-Gewalt-Anthologie »Voll in die Fresse« des RVV heraus Weiterlesen

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Und in der Zwischenzeit …

… war ich beschäftigt mit Geschichten. Mit erzählten und selbst erlebten und auch welchen, die ich selbst geschrieben habe.

Ich habe »Liebe am Ende der Welt« und »Ganz normale Helden« von Anthony McCarten verschlungen, einem neuseeländischen Schriftsteller, dessen Buch »Englischer Harem« ich schon vor drei oder vier Jahren lieben gelernt habe und den ich wegen seiner großartigen Protagonisten mag, die ganz normal sind, und in ihrer Normalität einzigartig. Die Figuren reflektieren sehr viel – ich tue das auch, vermutlich mag ich seine Bücher deswegen. McCartens Bücher kann ich jedem nur uneingeschränkt empfehlen. Er ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler.

Ich habe mich wieder einmal an Stephen King versucht – diesmal unter der Prämisse, zu untersuchen, wie genau er seinen Horror schafft, der ihn so berühmt gemacht hat. Ein Stück weit weiß ich das jetzt – es gibt kaum eine Situation bei ihm, die rein positiv ist, oft schaffen winzige Kleinigkeiten, Gedankenfetzen oder äußere Details eine unruhige, bedrohliche Atmosphäre, beschreibt Personen, die sich extrem verändert haben und bösartig wirken mit »das Ding« und er benutzt Wörter, die schon vom Klang her unangenehm sind, wie beispielsweise »Kreischen«, die er dann auch ab und zu ein paar Mal wiederholt – aber trotzdem musste ich wieder einmal festellen, dass ich für Horrorgeschichten einfach nicht geschaffen bin und tatsächlich ein paar Nächte schlecht schlafe, weil mir Bilder und Sätze auch kurz vor dem Einschlafen noch im Kopf herum tanzen.

Außerdem habe ich endlich Gelegenheit gefunden, Neil Gaimans ersten Band der »Sandman«-Reihe zu lesen und weiß jetzt auch, warum sie überall so hoch gelobt wird und so oft ausgezeichnet wurde. Diese Graphic Novels stehen jetzt schon auf meinem Wunschzettel.
Seit heute morgen lese ich »Sie und Er«, ein wunderbares Buch von Andrea De Carlo, der genau wie McCarten im Diogenes Verlag verlegt wird und dessen Buch ich nur zufällig bekommen habe – ein glücklicher Zufall.

Ich habe letzte Woche zwei weitere Bücher von Haruki Murakami gekauft und bin – ebenfalls durch Zufall – an eine Gesamtausgabe von Herman Hesses Werken gekommen, ich bin immernoch total begeistert darüber.

Ich habe »The Avengers« und gestern Abend »Thor« gesehen, viel gelacht und über die Spezialeffekte gestaunt. Thor ist extrem sexy und Loki einer der interessantesten Bösewichte seit Langem.

Meine Hausarbeit in Kirchengeschichte ist fertig, und ich fange mit den Vorbereitungen für die nächste in Altem Testament an – dieses Mal geht es um sie Herrschaftsaufträge in der Schöpfungsgeschichte und bei Noah und ihre Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Mensch, Schöpfung und Gott.

Vorletzte Woche bin ich mehrere Morgenseiten- und Tagebucheinträge durchgegangen, und ich staune, wie viele richtig gute Sachen dabei sind.
Ich schreibe immernoch an »Death be not proud«, es ist schwierig, weil die Protagonistin sich nicht gern in die Karten sehen lässt und das Thema, um das es in der Geschichte geht, für sie und für mich sehr schwer ist. Es geht stetig voran, aber ich merke jetzt schon, dass es höchstwahrscheinlich keine Kurzgeschichte wird – eher irgend etwas anderres, über dessen Genre ich mir nicht sicher bin. Ein paar phantastische Elemente sind dabei, aber es ist keine Fantasygeschichte.
Mal sehen.

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Prüfungsstress und Lesestoff

Hallo! 😀

Es tut mir Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe – aber momentan stehe ich echt unter Stress.

In elf (elf!!!) Tagen ist meine mündliche Master Prüfung in Theologie (Altes Testament und Kirchengeschichte), und ich bin deshalb kaum online, sondern versuche verzweifelt, mit dem Berg an Literatur fertig zu werden, der sich vor mir stapelt … Der Witz ist ja, man muss das alles nicht nur gelesen, sondern auch behalten haben.

Die Prüfung selbst findet dann erst spätnachmittags statt – meine Professorinnen haben sich schon bei mir entschuldigt (ging wirklich nicht anders), aber bei dem Gedanken, bis nachmittags irgendwo zu sitzen und darauf zu warten, dass man die 45-minütige Prüfung endlich hinter sich bringen kann, läuft es mir jetzt schon kalt den Rücken hinunter.

Interessanter Weise beginne ich in jeder Prüfungsphase damit, irgendetwas »nebenher« zu lesen, das nichts, absolut gar nichts mit dem zu tun hat, was ich lernen soll. Momentan lese ich deshalb alle Harry Potter Bücher nochmal … Und habe mittlerweile nur noch die Bände 3, 4 und 5  offen (ich habe keine Ahnung, warum ich von hinten und vorn gleichzeitig angefangen habe.).

Glücklicherweise haben der kleine Schweinehund und ich eine prima Lösung für das Problem »Lernen trotz Harry Potter« gefunden, und so bekomme ich doch einiges geschafft. Hoffen wir, dass die Zeit ausreicht …

Aber genug davon! Wie versprochen gibt es etwas neues zu lesen – ich bin allerdings in letzter Zeit nicht dazu gekommen, großartig Neues zu schreiben, also gibt es dieses Mal ein Gedicht. Es heißt »Am Waldesrand« und stammt aus der 12. Klasse, in der wir irgendwann mal den Auftrag bekamen, ein Gedicht zu verfassen, das mit der Zeile »Ich sitze hier am Waldesrand« beginnen sollte.

Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal! 😀
Julia

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What’s up?

  1.  Gestern Abend hat meine Testleserin mir ihre Meinung zu »Weber der Zeit« gemailt. Im Endeffekt sagt sie, ich soll alles neu schreiben (Änderung der Perspektive), aber die Kritik war so toll, dass ich ihr einfach nicht böse sein kann und das innerhalb der nächsten Tage in Angriff nehmen will.
  2. Es ist irre schön draußen, warm und sonnig. Die Vögel singen, es riecht nach Sommer und irgendjemand in der Nachbarschaft mäht den Rasen. (Das muss so sein. In unserem Viertel gibt es eine stillschweigende Vereinbarung unter allen, die irgendwie an eine Wiese kommen, dass pro Tag mindestens ein Rasenmäher zu hören sein muss, solange es warm ist. Das Brummen und Knurren ist Standart-Soundtrack des Sommes und ähnlich unabdingbar wie die x-te Auflage des »Like ice in the sunshine«-Songs bei Eiswerbung im Kino.)
  3. Ich brauche ganz dringend ein paar freie Tage …
  4. … und einen neuen Ort, wo ich schöne Notizbücher (kein Moleskin!) zu vernünftigen Preisen bekomme.

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Am Horizont …

… steigt etwas komisches auf. Nämlich …

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Jeden Tag ein bisschen …

Manchmal tut es so gut, daran erinnert zu werden, dass es reicht, Dinge, die man liebt, ein paar Minuten lang zu tun, um sich besser zu fühlen.

Schreiben. Ein paar Zeilen.
Stricken. Ein paar Runden.
Wolle spinnen. Ein paar Gramm.
Malen oder Zeichnen. Ein winziges Bild.
Eine Postkarte an jemanden schreiben, weil man gerade an ihn denkt.
Spontan Blumen für jemanden mitbringen, wenn man gerade auf dem Weg zu ihm ist.

Eigentlich weiß man sowas, aber es ist schön, wenn man daran erinnert wird, weil man es in der Alltagshektik doch vergisst.

Insofern: Tut, was ihr liebt! Und wenn ihr nur zehn Minuten Zeit habt, dann geht ihr um zehn Minuten glücklicher ins Bett.

Ich wünsch‘ euch ein schönes Wochenende … Ich werde jetzt noch meinen neuen Zwischendrintext abschreiben, der mir gestern aufs Papier lief. »Müdigkeit« heißt er, und wird bald zu lesen sein. 😀

Alles Liebe!
Eure Julia

P.S.: Daran erinnert wurde ich durch diesen wunderbaren Blog hier – es ist schön, wenn Begeisterung für etwas greifbar wird. 😀

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Away – and back again! :)

Ich weiß, ich weiß, ich habe mich eine ganze Weile nicht blicken lassen – bitte entschuldigt das, die abrupte Pause war etwas unhöflich.

Ich hab aber einen echten Grund! Zum ersten Mal seit zwei Jahren war ich wieder im Urlaub – und es war wunder-, wunderschön, besonders, weil ich ihn wirklich nötig hatte.

Es ist toll, wenn man wieder die Zeit hat, richtig Luft zu holen, zum atmen zu kommen (zum RIECHEN! Es ist Frühling, Leute!), sich auf eine Szenerie konzentrieren zu können und so viele Sinneseindrücke wie möglich in sich aufzunehmen.

Ich habe sogar ein paar Notizbuchfragmente geschrieben … Das nächste kommt ganz bald (spätestens nächste Woche, wenn ich nicht mehr so viel arbeiten muss).

Momentan warte ich auf das Ergebnis der geheimen Ausschreibung – und genieße jetzt meinen wohlverdienten Feierabend.

Bis die Tage! 😀

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Kurze Zwischenmeldung II

Hallo alle zusammen! 😀

Ich wollte nur kurz Bescheid sagen, dass es bei mir momentan echt voll ist. Irgendwie hatten die letzten Tage  nicht so viele Stunden, wie ich gebraucht hätte um alles zu schaffen. Zum Schreiben bin ich gar nicht gekommen, nur die Morgenseiten habe ich dazwischen gequetscht.
Deshalb werde ich mich jetzt gleich an meine Unisachen setzen und meine aktuelle Kurzgeschichte weiter überarbeiten.

Bis übermorgen! 😀

P.S.: Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf den nächsten Blogeintrag:

Drei Tulpenzwiebeln im Topf
Rote Tulpen
Mein Ficus
Mein Ficus – ca. drei Monate alt

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Umgebaut und aufgeräumt

»Ich will meine eigene Kategorie!«, sagt der kleine Schweinehund, »und ich will nach ganz oben!«
»Nichts da«, antworte ich, »deine Texte kommen unter ›Geschichten‹, wie alle anderen auch. Die Wollmäuse haben ja auch keine eigene Kategorie.«
»Ach, die Wollmäuse«, der kleine Schweinehund rümpft verächtlich seine Rüsselnase, »die Wollmäuse sind auch doof. Und wenn ich nicht meine eigene Kategorie kriege, dann …«
»… Was dann?«
»Dann geh‘ ich weg und komm nieee niee mehr wieder!«
Ich zucke die Schultern. »Dann geh‘ doch!«, sage ich, »dann bekomme ich hier wenigstens mal was gebacken …«
Gleich darauf tut es mir Leid. Der kleine Schweinehund sieht mich aus riesengroßen Augen und mit bebender Rüsselnase an.
»Willst du … Willst du wirklich, dass ich weggehe…?«, fragt er dann leise und umklammert sein Schwänzchen ganz fest mit beiden Pfötchen. Eine Träne rollt seine pelzige Wange hinunter.
»Aber nein«, sage ich schnell und nehme ihn fest in die Arme. »Natürlich will ich nicht, dass du weggehst. Ich hab dich doch lieb …«
»Krieg‘ ich dann meine eigene Kategorie?« Der kleine Schweinehund schnieft noch einmal.
»Na klar … Aber am Ende des Menüs!«
~ ~ ~ ~ ~

Hallo erstmal. 😉
Einigen ist es bestimmt schon aufgefallen, aber hier noch einmal für alle. Ich hatte ja im letzten Posting versprochen, etwas gegen das Chaos im Reiter »Notizbuchfragmente« zu tun. Vor ein paar Tagen war es dann soweit – wie man sieht, ist das Drop-Down-Menü jetzt sehr viel kürzer und (meiner Ansicht nach) übersichtlicher.

Hier mal ein kurzer Überblick, was ich wohin geschoben habe:
Es gibt jetzt fünf Kategorien (der kleine Schweinehund hat seine eigene).

Gedanken. Hier stehen Texte wie »Aufschieberitis«, »Verlassen I+II« und andere – insgesamt alles, was mir zu manchen Dingen durch den Kopf gegangen ist.

Gedichte. Bisher ist dies die kleinste Kategorie. Ob und wann sie wächst, kann ich nicht sagen, da Gedichte für mich immer sehr persönlich sind und oft für eine bestimmte Person (oder über sie) geschrieben werden.

Geschichten. Hier finden sich die Wollmäuse, Peregrin, die Zwischendrintexte,  die Melancholie … Alles was klein ist. Und fertig. Bis auf den »Storm in a Teacup«.

Und dann sind da noch die Szenen. Das sind Momente, die ich einzufangen versucht habe … Kurze und lange.

Ich hoffe, ihr findet euch zurecht – in Zukunft werde ich immer dazuschreiben, wo ein neues Fragment eingestellt wird. Ich bin zufrieden – gefällts euch auch? 😀

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Der kleine Schweinehund und ich, Teil 3: Ja, gleich!

Unglaublich.

Ich hätte … nun, ich hätte nicht direkt meinen Hintern darauf verwettet, dass ich die Geschichte schon online gestellt hatte … Jedenfalls nicht den ganzen. Vielleicht den halben. Nur gut, dass ich nicht gewettet habe … 😉

Jedenfalls: Da der kleine Schweinehund sich bei allen Lesern sehr großer Beliebtheit erfreut (und völlig zurecht!), gibt es heute eine neue Folge von uns beiden. Weitere stapeln sich übrigens schon in diversen Notizbüchern.

Hier ist sie also: Die dritte Geschichte vom kleinen Schweinehund! Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 😀

P.S.: Ich weiß, der Bereich »Notizbuchfragmente« wird langsam aber sicher sehr unübersichtlich. Das tut mir sehr Leid – ich bemühe mich um eine Lösung und denke schon eine ganze Weile über eine übersichtlichere Aufteilung nach. Versprochen!

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