Nacht

Es ist Nacht.

Aber immer noch viel zu heiß. Das Gewitter ist weiter gezogen ohne den ersehnten Regen dazulassen. Es ist zu heiß, selbst für feuchte Träume. Der Körper überzieht sich ganz von selbst mit einem dünnen Schweißfilm und die Haut lechzt nach jedem noch so kleinen Kuss des schwülen Windhauchs, der sich durch das Fenster stiehlt.

Ein paar Stunden Schlaf, gesammelt unter dem Erdboden im weichen Bett im Keller.

Auch Morpheus ist es warm, er spart sich das Treppensteigen.

So sinnlich, wie der Stift übers Papier gleitet … Die Nacht mag einige von Sandmännchens Körnern bereithalten und vielleicht noch anderes – wir werden sehen.

2 Antworten zu “Nacht

  1. ein schöner erster absatz, gefällt mir von den texten hier eigentlich am meißten, vor allem: „Es ist zu heiß, selbst für feuchte Träume.“
    lg

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