Musik I

Jetzt, wo das Grün draußen so dominant ist, alles vom Regen nass ist und die ganze Natur glänzt, ist es wundervoll, dieses Lied zu hören, ASPs Stimme zu hören, die mir aus den Kopfhörern bis tief ins Gehirn dringt und sich von dort einen Weg über die Hauptarterie und durch das Rückenmark bis in die entlegenste Faser meines Körpers bahnt, schwere, schwarzgrüne Flüssigkeit, dickflüssig, die sich durch meine Adern quillt und vom Bass seiner Stimme angetrieben wird.

Auch der Tee ist hellbraun, beige, karamellfarben, heiß und süß. Das hier ist meine zweite. Der Song erinnert mich an Science Fiction- und Fantasygemälde, deren Künstler ich vergessen habe und deren Bilder immer riesige Städte oder Maschinen zeigen, die überwuchert sind, von seltsamen, komischen Pflanzen. Dass ich ASP und seine Musik gefunden habe, war mit das kostbarste Geschenk im letzten Jahr.
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Noch später.
ASP dröhnt wieder in meinen Ohren, tropft wie Honig in meine Gehörgänge, der Bass übernimmt den provisorischen Herzschlag.

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