Im Hamsterrad

So müde.

Ich stehe morgens auf und schon auf dem Weg ins Bad vermisse ich mein Bett.

Unter der Dusche konzentriere ich mich auf das warme Wasser, stürze mich mental in die warmen Fluten, endlich wach zu werden. Sobald ich aus der Dusche komme, reiße ich das Fenster auf, um nicht wieder in den Schlafmodus zurückzufallen.
Ich setze Teewasser auf und nehme extra viel Zucker, damit der Kreislauf hochkommt.

Hinterm linken Auge haben sich Kopfschmerzen eingenistet, und ich überlege, ob die wohl von alleine weggehen, oder ob ich doch irgendwann mal eine Tablette nehmen muss.
Dann schreiben, versuche, die Müdigkeit auszubalancieren und mein Gleichgewicht für den Tag zu finden.
Schnell noch was essen und dann geht es los.

»Guten Morgen, wir fangen jetzt auch sofort mit dem nächsten Thema an …«
»Als Hausaufgabe machen Sie bitte …«
»HabenSe keine Tüte
»Frollein, die neue Beate, ist die noch nich da?!?«
»Achtzig Cent, bitte …«
»Ich such so’n Buch! Ich weiß den Autor und den Titel nicht, aber es ist blau …«
»Zwei Stehplatzkarten, aber schnell, ich habs eilig!«
›Die Constructus-Verbindung wird im Deutschen durch den Genitiv wiedergegeben …‹

Ein neuer Tag im Hamsterrad.

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