Erkältet

Ein scharfer Schmerz zieht durch meine Nase. Ich habe Schnupfen. Ätzend ist das.

Meine Nase sieht aus, als hätte sie jemand aus Pappmaché geformt und dann auf halbem Weg keinen Bock mehr gehabt. Mein Gesicht ist kalkweiß, bis auf die Lippen, und ich habe Ringe unter den Augen, gegen die nicht mal Frankensteins Monster anstinken kann. Kurz gesagt: Ich sehe aus wie etwas, das aus den Drehbüchern von »Geschichten aus der Gruft« hervor gekrochen kam.

Bronchitis, leichtes Fieber, als das ist zwar nicht schön, aber man lebt damit – ich schlafe dann fünf, sechs Stunden mehr, trinke literweise Tee und warte darauf, dass der Körper sein Übriges tut.

Bei Schnupfen geht das nicht. Bei Schnupfen kann man nicht schlafen. Dann kriegt man keine Luft mehr und erstickt. Außer man schläft im Sitzen. Denn entweder bekommt man gar keine Luft, oder nur fünfzig Prozent. So etwas macht mich rasend.

Bei Schnupfen putzt man sich bis zum Erbrechen die Nase, bis es schon weh tut, wenn man das Taschentuch aus der Packung holt.

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