Neuer „Stash“ – und Blogaward!

Hallo alle zusammen!

Eigentlich war dieser Blogeintrag ja schon für letzten Samstag geplant, aber dann hat mich das Wochenende so aus der Bahn geworfen, dass ich nicht dazu gekommen bin, bzw. keinen Kopf dafür hatte … Ja nun.

Zuerst einmal wollte ich ein paar Bilder zeigen, nämlich von meinem aktuellen Tagebuch und dann von zwei neuen Notizbüchern, die ich mir gekauft habe … Vielleicht ist das für den einen oder die andere ganz interessant. Ich mag sowas nämlich immer sehr gerne.

Das hier ist mein aktuelles Tagebuch. Eigentlich müsste es „Frankenstein-Tagebuch“ heißen, denn es besteht aus drei Notizheften à 44 Seiten, die ich zusammengeklebt habe. Vorder- und Rückfront habe ich dann ebenfalls auf die allererste, bzw. allerletzte Seite geklebt, und somit ist ein dickeres, recht stabiles Heft entstanden. Damit nichts auseinanderfällt, habe ich ein Stück durchsichtiges Panzertape geklebt, darüber ist eine Lage Kreppband. Die Seiten selbst (sorry, ich werde nichts aufklappen) sind kariert, was mir mittlerweile gar nicht mehr so lieb ist … Aber ich schreibe mit schwarzer Füllertinte, da geht das ganz gut. Durchdrücken tut sich auch nicht viel. Angefangen habe ich das Buch am 11. Februar – mittlerweile sind über zwei Drittel gefüllt. Ich bin mal gespannt, wie lange es noch durchhält …

Und das hier ist mein aktuelles Morgenseitenbuch. Ich habe es von meinem Freund geschenkt bekommen, weil ich Sonnenblumen sehr mag (und Notizbücher. Natürlich). Oben rechts steht „Kleines Buch für die schönen Seiten des Lebens“. Auf dem Vorsatzblatt ist eine Widmung von ihm, von der ich ehrlich gesagt nicht so begeistert war … Also mehr von der Tatsache, dass er in „mein“ Buch geschrieben hatte, ich bin da ein bisschen eigen.😉 Das Buch ist liniert und hat 200 Seiten insgesamt – wenn ich jeden Tag Morgenseiten schreibe, mache ich am 09. April meinen letzten Eintrag. Danach ist das Buch voll.

Ja, und das hier sind die beiden neuen Tagebücher, die ich mir gekauft habe … Eigentlich wollte ich mir eines dieser Leuchtturm-Notizbücher kaufen (die sehen aus wie Moleskin, sind aber etwas billiger), aber hängen geblieben bin ich dann doch an diesen hier. Das linke hat 12,99€ gekostet, das rechte 9,99€ – dafür sind beim linken auch die Seiten nummeriert und es gibt immer abwechselnd eine linierte und eine blanko-Seite.

Das rechte Buch musste ich einfach haben – Oscar Wilde ist ein großartiger Schriftsteller, und die Kombination aus grünem Cover und dem wunderbaren Zitat fand ich klasse. Das Ringbuch hat blanke Seiten und ich habe es unter anderem deshalb genommen, weil ich angefangen habe, Sachen in mein Tagebuch einzukleben und zu zeichnen, und das dürfte das Ringbuch gut abkönnen.

Ja und dann … Der Blogaward!

Offenbar habe ich in den letzten zwei oder drei Postings ein bisschen was richtig gemacht, denn ich habe – mehr oder weniger zufällig😉 – einen Blogaward bekommen! Jetzt muss ich gestehen, dass ich Blogawards immer ein bisschen skeptisch gegenüber stehe. Auf meinem Strickblock hatte ich nach ca. sechs Einträgen ebenfalls einen angeboten bekommen und fand das ehrlich gesagt ein bisschen skurril … Es scheint nämlich mit den Awards ein bisschen wie mit diesen Kettenbriefen zu sein, man nimmt dann irgendwelche Leute und reicht die Awards mit vollen Händen an sie weiter, weil soundsoviel andere Leute nominiert werden müssen … Aber gut, ich hoffe mal, dass ich nicht ausgewählt worden bin, weil einfach noch jemand fehlte.😉

Aber bevor ich jetzt weiter herummeckere: Herzlichen Dank, traummaerchen! Traummaerchen hat einen sehr lesenswerten Blog mit einer sehr sympathischen Selbstbeschreibung, ich habe selten so etwas Interessantes gelesen. Ein Besuch lohnt sich definitiv! Außerdem heißt sie Miriam, und das ist ein wunder-, wunderschöner Vorname, den ich auch schon für einen meiner Charaktere verwendet habe. Du bist bei mir auch schon in den RSS Feed gewandert (ich hoffe das ist okay; ich adde einfach nicht so viele Leute auf wordpress). Jetzt zum Award:

Es ist üblich, sich einigen Regeln zu unterwerfen, die man einhalten muss – dazu gehört die Beantwortung mehrer Fragen und das Ausdenken eigener, die dann diejenigen beantworten müssen, denen dieser Award als nächstes verliehen wird. Fangen wir also an:

  1. Verlinkt die Person, die euch nominiert hat. (done – ich schicke dir aber gleich noch eine E-Mail.)
  2. Beantwortet die 11 Fragen, die die Person euch gestellt hat. (gleich)
  3. Nominiert 11 Blogger, die unter 200 Follower haben.
  4. Stellt ihnen wieder 11 (eigene) Fragen. (kein Ding)

Ja, und hier haben wir das erste Problem … Ich kenne keine 11 Blogger, die ebenfalls Autoren sind. Ich habe Autorenblogs immer als schwierig empfunden, weil man einerseits über das Schreiben und eigene Projekte schreiben möchte, sich aber gleichzeitig nicht allzusehr in die Karten schauen lassen will und kann, weil das Manuskript sonst eventuell nicht mehr vom Verlag genommen wird, denn es steht ja schon alles online … Insofern gibt es hier eine Regeländerung: Jeder, der mag, kann diese Fragen beantworten und dann auf seinem Blog posten! Ich hoffe, das ist okeday.

Fragen kurz und knapp zu beantworten ist übrigens nicht meins, dafür habe ich bisher zu wenig Interviews gegeben.:mrgreen: Ich gebe mir aber Mühe! Also, hier Miriams Fragen:

1. Was motiviert dich dazu, jeden Tag aufzustehen und dein Leben zu leben? Puh, ehrlich gesagt … Ich mache mir da nicht so große Gedanken. Ich mag mein Leben, und ich lebe gern. Ich glaube, dass alles Sinn hat, das hat sicherlich auf viel mit meiner Religion zu tun – dazu kommt, dass ich in einer (meiner Ansicht nach) sehr interessanten Welt lebe, und ich denke, ich will einfach wissen, wie das ist. Zu leben. Zu exisitieren. Zu sein. Oder ich könnte sagen, ich mache mir keine großen Gedanken darüber.

2. Für einen Tag das Geschlecht wechseln. Ja oder nein und warum? Ja. Definitiv! Und zwar im Winter, damit ich meinen Namen in den Schnee pinkeln kann.:mrgreen: Okay, im Ernst … Ich mag zwar diese Bücher á la „Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus“ nicht (überhaupt nicht), aber ich fände es spannend, herauszufinden, ob ich die Welt als Mann anders wahrnähme. Außerdem sind viele meiner Protagonisten Männer, und ich wüsste endlich, ob ich mich korrekt „hineindenke“, wenn ich aus der Egoperspektive schreibe …

3. Wie kreativ gestaltest du dein Leben? (Zimmer/Wohnung, Hefte/Ordner, Freizeit, …) Meine Freizeit ja. Ich stricke mit wahnsinniger Begeisterung seit drei Jahren, ich lerne gerade das Spinnen (also Wolle … nicht das … also Wolle spinnen.), ich schreibe, male momentan mit kindischer Begeisterung in meinem Tagebuch mit Buntstiften und probiere mich gerne aus. Und ich gucke mir furchtbar gerne Sachen an. und schnuppere gerne in andere Dinge hinein! Ich glaube schon, dass das kreativer ist als beispielsweise ständig vor dem Fernseher zu hocken.

4. Facebook, Twitter, WhatsApp, etc. – Wie abhängig bist du von den modernen Kommunikationstechniken? Gar nicht. Gottseidank. Ich habe keinen twitter-Account, besitze keine Autorenpage auf facebook und habe nicht mal ein smartphone – wahrscheinlich werde ich deshalb nie eine „richtige“ Autorin sein.😉 Ich verbringe sehr viel Zeit im Internet und am PC – aber wenn ich im Urlaub bin, nehme ich nichts davon mit und vermisse es nicht. Ich finde es ätzend, dass manche Leute nicht mehr in der Lage sind, von dem verdammten smartphone hochzugucken, egal wo man gerade ist …

5. Hast du irgendwelche Phobien? Ich habe ein bisschen Höhenangst, aber nicht sehr. Ansonsten – ich HATTE mal Angst vor Spinnen, also Arachnophobie, und fragt nicht nach Sonnenschein! Das hat sich mittlerweile aber erledigt.

6. Auf was könntes du in deinem Leben niemals verzichten? Auf Sauerstoff.

7. Bist du zufrieden mit dir und deinem Leben? Was würdest du am liebsten ändern? Ja. Bin ich. Ich bin gesund, in meinem Land ist Frieden, ich habe Familie und Freunde und Arbeit, die mir Spaß macht, ich kann tun, wozu ich Lust habe, habe ien Dach über dem Kopf und muss mir keine Gedanken darüber machen, woher meine nächste Mahlzeit kommt – das ist für mich Grund genug! In den letzten Jahren habe ich gelernt, besser mit mir umzugehen – ich kann allerdings sehr hitzköpfig sein, und dann bin ich wie der Hulk. Daran werde ich arbeiten.😉

8. Welche Superkraft (Hellsehen, Gedankenlesen, Fliegen, …) wünschst du dir insgeheim? Also Fliegen fände ich per se sehr genial, aber ich glaube, ich würde mich ab und zu gerne unsichtbar machen können.

9. Wie viele Bücher liegen zur Zeit auf dem Stapel der ungelesenen Bücher bei dir? Wie viel liest du? Viele. Zu Weihnachten habe ich die gesamte „Uther“-Serie von Bernhard Cornwell geschenkt bekommen, und ich gehe einmal im Monat in die Stadtbücherei. Momentan lese ich sehr, sehr viel im Netz, aber ich will unbedingt wieder mehr Bücher lesen – momentan sitze ich an Virginia Woolfs großartigem Roman „To the Lighthouse“ und Anais Nins Kindertagebuch. Und ich möchte jetzt doch mal „Game of Thrones“ anfangen, glaube ich …

10. Wie bist du zum Bloggen und deinem Blognamen gekommen? Zum Bloggen, weil ich gerne übers Schreiben schreibe. Zum Blognamen, weil ich genau das mache – ich schreibe Notizbuchfragmente, die manchmal zu einer Geschichte werden.🙂

11. Hast du ein Lebensmotto? Welches? Uff, das finde ich schwer. Also nur „einen“ Spruch zu haben, nachdem man sich immer richtet … Ich mag das Zitat von Oscar Wilde sehr gerne, außerdem gibt es diesen sehr klugen Satz: „Happiness is not a destination. It is a way of life.“ Ansonsten mag ich aber dieses hier: „Es gibt keinen Fahrstuhl zum Glück – man muss die Treppe nehmen.“ Oder, wie AC/DC es formulieren: „It’s a long way to the top if you wanna rock’n’roll!“

Okay, bis hierhin ist es ein ganz schönes Stück geworden – Glückwunsch an alle, die es bis hierhin geschafft haben! Hier sind nun meine 11 Fragen, von denen sich jeder etwas mitnehmen darf:

  1. Gibt es ein Buch, dass du immer und immer wieder liest und stellenweise auswendig kannst? Wenn ja – welches? Und wann hast du es zum ersten Mal gelesen?
  2. Füller, Kugelschreiber, Bleistift oder Tastatur – mit was schreibst du am liebsten?
  3. Welches Genre liest du am liebsten?
  4. Welches Buch hast du NICHT zu Ende gelesen (Schullektüren zählen nicht!😉 )? Wieso nicht?
  5. Welche Art von Literatur regt dich am meisten auf?
  6. Gibt es irgendein Buch (oder ein ganzes Genre!), dass du NIE lesen würdest? Wieso nicht?
  7. Wer ist dein absoluter Hass-Autor?
  8. Bist du als Autor aktiver Handwerker, oder nur Medium für die Geschichte, die sich dir mitteilt?
  9. Wenn du dich zwischen deiner Phantasie und deinem Verstand entscheiden müsstest – für was würdest du dich entscheiden?
  10. Schreibst du mit der rechten oder der linken Hand?
  11. Du bekommst ein Sagentier geschenkt! Welches suchst du dir aus?

SO. ich denke, das war alles … Ich wünsche euch allen viel Spaß und würde mich freuen, wenn ihr mir Bescheid gebt, solltet ihr was beantworten.

Bis zum nächsten Mal!
Julia😀

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Tagebuch

Eine Antwort zu “Neuer „Stash“ – und Blogaward!

  1. Hallo, Julia!
    Erstmal: Dein selbstgebasteltes Tagebuch finde ich echt superschön😀
    Und dann danke für deine Werbung für mich, wie es schon fast klingt! Dann muss ich mich ja jetzt ranhalten, dass dein positiver Eindruck von meinem Blog bestehen bleibt ^^
    Und deine Fragen hören sich auch interessant an. Sobald ich morgen oder spätestens am Wochenende Zeit habe, werde ich sie ganz bestimmt auch noch bei mir in den Kommentaren beantworten!

    Ganz liebe Grüße,
    Mira

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